Der Forscher Hajo Dröll beleuchtet in seinem umfangreichen Paper zur Weiterbildungspolitik aus dem Jahre 1998 am Rande auch die Rolle der Konzertierten Aktion Weiterbildung. Dabei ist insbesondere die Abgrenzung und Rollendefinition der KAW gegenüber Institutionen wie dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) oder Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (QUEM) interessant.
Ein Auszug aus dem Analyse Dröll’s:
„Anfang der achtziger Jahre richtete das Ministerium die Konzertierte Aktion Weiterbildung (KAW) ein, in der über fünfzig Verbände, Experten und Institutionen sich mit der Reform des Weiterbildungssektors beschäftigen und Empfehlungen verabschieden. In letzter Zeit ist die KAW in eine Krise geraten. Im Geschäftsbereich des Bildungsministeriums ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Berlin angesiedelt, das hilft, die berufliche Weiterbildung zu erforschen, und das u. a. wichtige Empfehlungen liefert, die in das Verwaltungshandeln einfließen und die Weiterbildungsrealität mitgestalten. Ebenfalls vom Bundesbildungsministerium (kofinanziert mit EU-Mitteln) wird im wesentlichen die Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (QUEM) getragen, die sich überwiegend mit der weiterbildungspolitischen Einflußnahme auf die Umgestaltung in den neuen Ländern befaßt.“
Mrz 2010
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