Der Rat der Weiterbildung / Konzertierte Aktion Weiterbildung äußerte sich im Vorfeld des Bildungsgipfels in Dresden mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin Merkel, der hier zum Download bereit steht.
Im Jahr 2008 hat der KAW ein Positionspapier veröffentlicht in dem die Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung für eine Strategie zur Gestaltung des Lernens im Lebenslauf untersucht werden. Neben der inhaltlichen Unterstützung der Vorschläge des Innovationskreises Weiterbildung bietet der Rat der Weiterbildung auch die Unterstützung bei der praktischen Umsetzung an.
Der Bildungspiegel veröffentlicht auf seiner Seite den vollständigen Wortlaut des Positionspapiers. Sowie die Stellungnahme zu den Empfehlungen als PDF.
Der Kongress der KAW des Jahres 2006 beschäftigte sich mit der Fragestellung des Lernens im Alter unter Berücksichtigung des demographischen Wandels der Gesellschaft.
Die Menschen in der hoch-entwickelten Welt werden immer älter und sollen länger arbeiten, um das Sozialsystem zu entlasten. Doch dies steht im krassen Gegensatz zur ökonomischen Realität, in der Menschen ab 50 oft zum alten Eisen gehören und keine Perspektive in Unternehmen haben.
Dazu wurden Leitfragen entwickelt und im Rahmen des Kongresses diskutiert. Das Netzwerk-Weiterbildung stellt auf seiner Webseite die vollständige Tagungsdokumentation als PDF zur Verfügung (Download am Ende der Seite).
Der Forscher Hajo Dröll beleuchtet in seinem umfangreichen Paper zur Weiterbildungspolitik aus dem Jahre 1998 am Rande auch die Rolle der Konzertierten Aktion Weiterbildung. Dabei ist insbesondere die Abgrenzung und Rollendefinition der KAW gegenüber Institutionen wie dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) oder Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (QUEM) interessant.
Ein Auszug aus dem Analyse Dröll’s:
„Anfang der achtziger Jahre richtete das Ministerium die Konzertierte Aktion Weiterbildung (KAW) ein, in der über fünfzig Verbände, Experten und Institutionen sich mit der Reform des Weiterbildungssektors beschäftigen und Empfehlungen verabschieden. In letzter Zeit ist die KAW in eine Krise geraten. Im Geschäftsbereich des Bildungsministeriums ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Berlin angesiedelt, das hilft, die berufliche Weiterbildung zu erforschen, und das u. a. wichtige Empfehlungen liefert, die in das Verwaltungshandeln einfließen und die Weiterbildungsrealität mitgestalten. Ebenfalls vom Bundesbildungsministerium (kofinanziert mit EU-Mitteln) wird im wesentlichen die Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung (QUEM) getragen, die sich überwiegend mit der weiterbildungspolitischen Einflußnahme auf die Umgestaltung in den neuen Ländern befaßt.“
- Nachhilfe – vielfältige neue Entwicklungen
- Bildungsgipfel in Dresden 2008
- Forschungsprojekt „Chancengerechtigkeit durch Kompetenzförderung“
- Lernen im Lebenslauf | Positionspapier 2008
- Jahreskongress der KAW 2006 | Thema: Lebenslanges Lernen
- Organisation der KAW
- Rolle der Konzertierten Aktion Weiterbildung